Unsere Gemeinde entdecken

Unsere Haltung

Ansprechpartner

Unsere Kirchen

Standorte

Übersicht der Bezirke

Im Netzwerk Kirche

Unsere Haltung

L
Haltung

Unsere Kirchengemeinde steht für Vielfalt, Gemeinschaft, Gastfreundschaft, Vertrauen und Offenheit. Werte, die nicht nur im Vertrauen auf Gott sichtbar gelebt, sondern auch im äußeren Erscheinungsbild erkennbar werden sollen. Ein einheitliches Corporate Design verleiht dieser Haltung ein Gesicht. Es sorgt dafür, dass Menschen uns wiedererkennen. Egal ob sie ein Plakat sehen, den Gemeindebrief aufschlagen oder auf unserer Website landen. Dieses Wiedererkennen schafft Nähe und Orientierung. Es macht deutlich: Hier geht es um unsere Kirche, die mitten im Leben steht.

Ein glaubwürdiger Auftritt ist mehr als eine Frage der Ästhetik und viel mehr als nur ein Logo. Er ist Ausdruck dessen, wer wir sind und wofür wir stehen. Das sollte überall spürbar sein – in Worten, Formen und Farben. Ein konsistentes Design erzählt diese Geschichte mit jeder Veröffentlichung neu und stärkt die Identifikation derjenigen, die dazugehören oder dazugehören möchten.

Wiedererkennung schafft Vertrauen

In einer Zeit, in der unzählige Informationen um Aufmerksamkeit konkurrieren, braucht auch eine Kirchengemeinde eine klare visuelle Sprache. Sie hilft Menschen, uns zu finden und wiederzuerkennen. Jedes Element – vom Logo bis zur Typografie – trägt dazu bei, dass unser Auftritt aus einem Guss ist. Je vertrauter dieses Erscheinungsbild wird, desto stärker wirkt es nach innen und außen: als Zeichen von Vielfalt, Verlässlichkeit, Offenheit und Zusammenhalt.

Gerade für Menschen, die neu in unserer Gemeinde sind oder nach Orientierung suchen, ist das besonders wichtig. Ein klar erkennbarer Auftritt signalisiert: Diese Gemeinde hat eine Haltung, eine Stimme und einen Ort, an dem jeder willkommen ist.

Identität sichtbar machen

Corporate Design ist kein starres Regelwerk, sondern ein Ausdruck unseres Selbstverständnisses. Es bildet den Rahmen, in dem Vielfalt wachsen kann. Unser gemeinsames Ziel: eine Gestaltung, die lebendig und menschlich bleibt – und dennoch immer wieder zeigt, dass alles zusammengehört.

So wird Gestaltung zur Kommunikation, Design zur Einladung und Wiedererkennung zur Brücke zwischen Mensch und Kirche. Unser Corporate Design macht sichtbar, was uns gemeinsam ausmacht: Ein Glaube, der verbindet.

L
Gemeindekonzept

Eine Vision, die uns leitet
In der Evangelischen Kirchengemeinde Hennef wollen wir …

… christlichen Glauben erleben.
Die spirituelle Dimension ist die Basis in unserer Kirchengemeinde.
Bei uns sind Jesus Christus und die Bibel Grund und Mitte des Handelns und Seins. Menschen jeden Alters erleben in den Gottesdiensten und Veranstaltungen unserer Gemeinde die Faszination, das Tröstende und das Befreiende des christlichen Glaubens. Ihrem Alter entsprechend machen sie geistliche Erfahrungen mit Gottes Liebe und seinem Wirken im eigenen Leben und entdecken Worte für ihren eigenen Glauben.

… Begegnung ermöglichen und Gemeinschaft in Verschiedenheit gestalten.
Das ist die Gemeinschaft stiftende Dimension unseres Glaubens.
Bei uns begegnen sich Menschen in all ihrer Verschiedenheit des Alters, des Geschlechts, der gesellschaftlichen Herkunft, der Nationalität und der Religion in Toleranz, Offenheit, Ehrlichkeit und Interesse aneinander.

… Verantwortung übernehmen.
Das ist die sozial-diakonische und politische Dimension unseres Glaubens.
Menschen erfahren bei uns konkrete Hilfe für ihr Leben durch Gespräch, durch Einbeziehung in die Gemeinschaft, aber auch durch tatkräftige und materielle Unterstützung. Wir nehmen unsere Verantwortung als Christinnen und Christen wahr für das Gemeinwohl der Stadt Hennef und unseres Landes, aber auch für die Zukunft der ganzen Weltgemeinschaft und der Erde. Wir tun dies in der Verbundenheit der weltweiten Ökumene, indem wir von unserem christlichen Glauben her Stellung beziehen und uns nach Kräften einsetzen für Frieden, Gerechtigkeit und die Bewahrung der Schöpfung.

… offen sein für Gottes lebendigen und unvorhersehbaren Geist.
Das ist die reformatorische Dimension unseres Glaubens.
Wir wollen uns immer wieder fragen, ob wir im Glauben in der Nachfolge Jesu stehen und ob wir der Lebendigkeit und dem freien Wirken Gottes in unserem Planen und Handeln genügend Raum lassen. Wir richten unseren Glauben und unser Handeln immer wieder an dem aus, was aktuell Not tut und verschließen uns auch nicht vor Veränderung und der frischen Brise des Heiligen Geistes.

L
Gemeindelogo

Unser Logo ist sehr prägnant und bildet die Vielfalt der beiden fusionierten Gemeinden ab. Aus den bunten Punkten sticht das in klaren Linien gestaltete Kreuz heraus und verbindet zugleich die Punktfelder „Hennef” und „Uckerath” miteinander. Als zentrales Symbol des christlichen Glaubens stellt es sich somit als Zentrum der Gemeinde dar. In unserer Gemeinde versammeln sich Menschen, die Gott, dem Vater Jesu Christi, vertrauen.

Das Kreuz ist das Element, das die einzelnen Punkte zusammenhält. Es ist in den ehemaligen, bestimmenden Farben der Gemeinden gestaltet ist. Blau steht für Hennef und Grün für Uckerath. Die Punkte, die die beiden Orte bilden, stehen für die Vielfalt der Menschen, die in Hennef leben und die evangelische Kirchengemeinde prägen. Dies wird durch den Verlauf der klassischen Regenbogenfarben von links oben nach rechts unten verstärkt.

Das Logo der evangelischen Kirchengemeinde Hennef und Uckerath

L
Schutzkonzept

Die Evangelische Kirchengemeinde Hennef hat ein Schutzkonzept erarbeitet, um Kinder- und Jugendliche vor Gewalt und sexuellem Missbrauch zu schützen. Denn in der Kirchengemeinde ist „Kein Raum für Missbrauch“.

Wesentlicher Bestandteil des Schutzkonzeptes sind Schulungen für alle Mitarbeitenden, eine Selbstverpflichtungserklärung und die Vorlage von polizeilichen Führungszeugnissen. Außerdem wurden Ansprechpersonen benannt und Beschwerdemöglichkeiten eingerichtet.

Das komplette Schutzkonzept ist hier abrufbar.

L
Geschichte

Anmerkung: Ein aktueller Text zur Geschichte beider Gemeinden wird gerade erstellt und in Kürze den unten stehen Text ersetzen.

Die evangelische Kirchengemeinde Hennef ist eine der jüngsten Gemeinden im Kirchenkreis ‚An Sieg und Rhein‘. Jung an Jahren sind also nicht nur viele der Gemeindeglieder, sondern die Gemeinde selbst, die Hennefer Christuskirche, das Gemeindezentrum, der Kindergarten und die Pfarrhäuser.

Selbstständig wurde unsere Kirchengemeinde am 1. April 1953. Bis dahin war sie eine Filialkirche der Siegburger Kirchengemeinde.

Doch schon lange vorher gab es Evangelische in Hennef. Zwar blieben alle Versuche einer lutherischen oder auch reformierten Gemeindebildung auf dem heutigen Hennefer Stadtgebiet während und nach der Reformationszeit langfristig erfolglos.
Doch in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts – Hennef gehört nun, wie das gesamte Rheinland, zum Königreich Preußen – gibt es wieder Evangelische vor Ort. 1828 gab es in Hennef und Lauthausen insgesamt 33. Um am evangelischen Gottesdienst teilzunehmen, müssen sie weit laufen, denn sie sind Mitglieder der Kirchengemeinde Herchen.

Als in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts die Industrialisierung einsetzt, entstehen auch in Hennef Fabriken. Der Ort bekommt mit der Bröltalbahn einen Eisenbahnanschluss. In der Folge steigt die Zahl der Evangelischen im Jahr 1885 auf 156. Seit 1858 gehören sie zur Gemeinde Siegburg.

Die evangelische Kirche in Hennef nach ihrem Bau 1896.

Die evangelische Kirche in Hennef nach ihrem Bau 1896.

Eine Kirche für die wachsende Gemeinde
Aus diesem Grund fast die Gemeinde 1889 den Beschluss, eine evangelische Kirche in Hennef zu errichten. Dabei können Pfarrer Gottfried Wilhelm Siller und das Siegburger Presbyterium auf die Hilfe der evangelischen Industriellenfamilie Cockerill zurückgreifen, die 1883 Schloss Allner im gleichnamigen Hennefer Stadtteil, erworben hat.

Familie Cockerill schenkt 1891 einen Bauplatz in Geistingen und 2.000 Mark. Im folgenden Jahr wird ein Kirchenbauverein gegründet. Nachdem 1893 der Kölner Architekt Otto Wohl einen Bauplan erstellt hat und die Baugenehmigung erfolgt ist, feiert die Gemeinde am 1. Juli 1894 mit 400 Gästen die Grundsteinlegung.

Nach knapp zwei Baujahren wird am 21. Mai 1896 die Einweihung begangen. Kaiserin Auguste Viktoria schenkt eine handschriftlich signierte Altarbibel, die heute noch im Besitz der Kirchengemeinde ist. Die Kirche bietet 180 Sitzplätze für die damals in Hennef lebenden zwölf evangelischen Familien. 1907 ist ihre Zahl auf 267 gestiegen.

Großzügige Spender: Familie Cockerill
1925, sieben Jahre nach dem Ersten Weltkrieg, erhält die Kirche Dank einer Spende der Familie Cockerill zwei weitere neue Glocken. Zehn Jahre später leben dann 414 Evangelische in Hennef. Die Hennefer werden in diesen Jahren von den Pfarrern Spickermann und Rehmann sowie ab 1940 von Hilfsprediger Degeller von Siegburg aus versorgt.

Nach Ende des Zweiten Weltkrieges steigt die Zahl der Gemeindeglieder durch Flüchtlinge aus dem ehemaligen Ostdeutschland und durch Zuzug in die neue Bundeshauptstadt Bonn deutlich an. Sechs Jahre nach Kriegsende gehören bereits 1984 Menschen zum Hennefer Gemeindebezirk. Bereits ein Jahr zuvor hat die Siegburger Muttergemeinde eine dritte Pfarrstelle für Hennef eingerichtet, die Pfarrer Friedrich Kempelmann übernimmt. Er bleibt in Hennef, als die Gemeinde 1953 selbstständig wird.

Einweihung der Glocken der Hennefer Christuskirche am 4. Mai 1964 - nach dem Neubau des Kirchturms.

Einweihung der Glocken der Hennefer Christuskirche am 4. Mai 1964 – nach dem Neubau des Kirchturms.

Im selben Jahr beginnt die Gemeinde mit dem Bau des Pfarr- und Gemeindehauses an der Dickstraße. Im Oktober 1955 werden dort beide Gebäude fertiggestellt und können eingeweiht werden.

Evangelische Schule in der Gartenstraße
Durch das Wachsen der Gemeinde wird es auch notwendig, eine evangelische Schule zu errichten. Dies geschieht 1947. Im September wurde der Schulbetrieb mit 110 Kindern in den Räumen der katholischen Volksschule in der Steinstraße aufgenommen. 1950 erfolgt der Umzug in einen Pavillonbau in der Gartenstraße. 1952 gibt es dann bereits vier Klassen und die Schülerzahl stieg weiter.

Dadurch bedingt wechselt der Ort der Schule öfter zwischen Stein- und Gartenstraße. Aufgrund der Schulreform 1968 wird aus der Volks- eine Grundschule. 1986/87 beschließen Stadt und Kirchengemeinden, sowohl die evangelische als auch die katholische Grundschule an der Gartenstraße in einer Gemeinschaftsgrundschule zusammenzuführen.

Erweiterungen der Kirche
Durch den Zuzug nach Hennef wächst auch die evangelische Kirchengemeinde weiter. So wird es notwendig, an eine Erweiterung der Kirche zu denken. 1961 hat die Evangelische Kirchengemeinde Hennef 4.720 Gemeindeglieder. Ein Gemeindezentrum wird geplant. Das Presbyterium stellt jetzt einen Bauantrag zum Neubau der Kirche. Ein Jahr später wird eine zweite Pfarrstelle eingerichtet und mit Gerd Piorr besetzt. Auch der Posaunenchor gründet sich. Die Gemeinde erhält bald die Baugenehmigung und beschließt die Kirche „Christuskirche“ zu nennen.

Zur Einweihung der umgebauten Christuskirche am 22. Juni 1969 waren u.a. erschienen: Architekt Rolf Romero (2.v.l.), Lucy Horstmann (Mitte) und Rainer C. Horstmann (2.v.r.), Presbyter u. Synodaler.

Zur Einweihung der umgebauten Christuskirche am 22. Juni 1969 waren u.a. erschienen: Architekt Rolf Romero (2.v.l.), Lucy Horstmann (Mitte) und Rainer C. Horstmann (2.v.r.), Presbyter u. Synodaler.

Im Januar 1964 ist es dann soweit: Erste Ergebnisse werden sichtbar. Der Glockenturm wird errichtet, der neue Eingangsbereich der Christuskirche fertiggestellt sowie an der Nordseite, an der Bonner Straße, der neue Gemeindesaal. Das Grundstück hat Familie Horstmann, Erben der Cockerills, zur Verfügung gestellt. Einweihung wird am Reformationstag gefeiert. Schon zuvor im April gibt es eine neue Glockenweihe: Die Christuskirche hatte jetzt vier Glocken. Auch die Vierte wird von Familie Horstmann finanziert.

1965 wird der ev. Kindergarten neben der Kirche fertig. 1968 beginnen die Bauarbeiten für die Erweiterung des Kirchenschiffs nach Osten und Süden. Der Innenraum erhält eine neue Ausstattung u.a. mit Jerusalemleuchter und Taufbecken und bietet jetzt Platz für 450 Kirchenbesucher. Die offizielle Eröffnung ist am 22. Juni 1969. Zur Gemeinde zählten 5.110 Glieder.

Umbauarbeiten am Gemeindezentrum der Christuskirche 1993

Umbauarbeiten am Gemeindezentrum der Christuskirche 1993

Eine dritte Pfarrstelle wird 1980 zur Versorgung der Kreisberufsschule in Hennef eingerichtet. Bis 1994 hatte sie Heinz Weineck inne. Danach wird diese Funktionsstelle dem Kirchenkreis zugeordnet. Dennoch gibt es weiterhin eine dritte Pfarrstelle, die 1996 mit Claus-Jörg Richter besetzt wird. Im selben Jahr feierte die Christuskirche ihr 100jähriges Jubiläum. Die Gemeinde hat jetzt 7.700 Mitglieder. Gemeinsam mit der Gemeinde feiert der Kirchenchor. Auch er wird 100 Jahre alt.

Ein neuer Kirchenvorplatz wird 2013 eingeweiht. Zur Evangelischen Kirchengemeinde in Hennef zählen jetzt knapp 7.000 Menschen. Schon zuvor ist das Gemeindezentrum erweitert worden. Neue Gemeinderäume entstehen auf dem Gelände des Kindergartens. Dieser zieht in ein neues Gebäude an der Kurhausstraße.

2016 feiert die Gemeinde 120 Jahre Christuskirche. Seit ihrer Selbstständigkeit gab es 17 Pfarrstelleninhaber.

Fusion der Gemeinden Hennef und Uckerath
Am 1. Januar 2026 wurde die Fusion der beiden evangelischen Kirchengemeinden Hennef und Uckerath vollzogen.

Die evangelische Gemeinde Uckerath war seit 1991/1992 selbständig. Die Stephanuskirche mit dem damals neuen Gemeindezentrum wurde bereits 1988 in Dienst genommen.. Im Zeitraum von 2009 bis 2011 erfolgte der Anbau des Verwaltungstrakts mit einem Jugendraum am Gemeindezentrum.

Durch die Fusion der beiden Gemeinden umfasst die Kirchengemeinde nun 8.080 Mitglieder.

Gemeinde als Herberge
Durch die Fusion kommt nun ein neuer, wichtiger Impuls dazu, denn die Gemeinde Uckerath verstand sich von Beginn an als eine Herbergsgemeinde, in der das Ideal der Gastfreundschaft an oberster Stelle steht. Menschen sollen sich bei uns willkommen und wohl fühlen. Menschen sollen kommen, aber auch gehen dürfen, wann immer sie wollen. Darüber hinaus verstehen wir uns als eine verbindliche, inspirierende und experimentierfreudige Gemeinde, in der wir alle gemeinsam auf der Suche sind … auf der Suche nach dem göttlichen Geheimnis des Lebens, das in Jesus von Nazareth sichtbar geworden ist.

Haben Sie vielleicht Interesse, Gast in unserer Herbergsgemeinde zu sein? Dann schauen Sie doch auf unsere vielfältigen Angebote. Vielleicht ist etwas für Sie dabei. Oder haben Sie vielleicht sogar Lust, ein eigenes Angebot zu starten? Dann wenden Sie sich gerne an uns, die Mitglieder des Presbyteriums. Sie erreichen uns über das Gemeindebüro hennefunduckerath@ekir.de. Bestimmt wird es eine Möglichkeit geben, dass Sie unsere Gemeinde mitgestalten können.

Text: Martin Heiermann, Archivpfleger